ALIAS SUTOR
Ich, Bernhard Sauter
Biografie
Bernhard Sauter wurde am 30. März 1941 in Schaffhausen geboren, drei Jahre bevor die US-Luftwaffe die Schaffhauser Altstadt bombardierte. Im Alter von 12 Jahren brannte sein persönliches Feuer bereits unauslöschlich. Er wollte Kunstmaler werden. In der Sekundarschule begann er zu zeichnen. Zuerst aber musste ein Brotberuf her. Er lernte Hochbauzeichner. Mit 18 Jahren hatte er sein erstes Atelier. Er zeichnete in der Freizeit. Reiste, zeichnete. Heiratete. Verdiente Geld für die junge Familie als Bauzeichner, malte nachts. Ab 1975 arbeitete er als Filmausstatter und Szenenbildner. Das erlaubte ihm endlich, sich einige Tage in der Woche nur dem künstlerischen Schaffen zu widmen. Ab 1981 bereicherte er unter dem Pseudonym Sutor auch den Tages-Anzeiger, den Landboten, Construire und Salz & Pfeffer mit Cartoons. Ab 1987 konnte er sich vollumfänglich der Malerei zuwenden. Endlich. Er erhielt mehrere Atelierstipendien, die ihm künstlerischen Freiraum schufen in dem er unvergessliche Werke unter anderem in Genua und Paris geschaffen hat. Am 7. November 1997 starb Bernhard Sauter an einer unheilbaren Krankheit. Er hinterliess seine Familie und seine Freunde in Trauer – und ein Werk von über 4000 Zeichnungen, Bildern und Skulpturen.

Ausstellungen
Die Werke von Bernhard Sauter sind in Kunsthäusern und Galerien in der Schweiz, Liechtenstein und Deutschland ausgestellt worden. Er erhielt mehrere Stipendien, um sich ganz der Kunst verschreiben zu können. Auszeichnungen erhielt er für sein Schaffen als Szenenbildner für den Schweizer Film und für die Literaturzeitschrift HEFT.
Auszug aus den Ausstellungen und Auszeichnungen:
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1967: Galerie an der Stadthausgasse, Schaffhausen
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197: Galerie zum Rehbock, Stein am Rhein
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1975: Städtische Kunstkammer zum Strauhof, Zürich
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1977/79: Galerie Wiedenkeller, Zürich
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1980: Schauspielhaus, Wuppertal (DE)
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1981: Galerie Wiedenkeller, Zürich
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1982: Museum zu Allerheiligen, Schaffhausen sowie Beitrag ad personam der Jubiläumsstiftung der Schweizerischen Bankgesellschaft für Arbeit als Szenenbildner im Schweizer Film
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1983: Art Studio, Vaduz (LIE) sowie Victor Otto Stomps-Literaturpreis der Stadt Mainz (DE) für Literaturzeitschrift HEFT
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1984: Galerie Verena Müller, Bern
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1988: Galerie Bellefontaine, Lausanne
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1988/91: Galerie Verena Müller, Bern
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1994: Galerie 34, R. & B. Schoch, Kriens
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1995: Galerie Steinegger, Rüdlingen
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1996: Kunstverein Frauenfeld, Frauenfeld
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1997: Galerie 34, R. & B. Schoch, Kriens
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1999: Ausstellung: Zeichnungen, Mülligen
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2002/03: Museum zu Allerheiligen, Schaffhausen
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2005: Galerie Trittligasse, Zürich
Präsenz
Das Schweizerische Kunstarchiv bei SIK-ISEA führt ein sehr umfangreiches Dossier zu Bernhard Sauter.
Erist in unserem Online-Lexikon zur Kunst in der Schweiz vertreten und damit dauerhaft präsent.
Die Kuratoren des Museums zu Allerheiligen in Schaffhausen haben mehr als ein Dutzend Werke von Bernhard für ihre Sammlung ausgewählt. Damit wird eine anhaltende Sichtbarkeit des Künstlers garantiert.